In Kupfer selten. Elektrische Leitfähigkeit 46 MS/m bei einer Dichte von ca. 8,95g/cm³. Gewicht ca. 12,26g. Nach neuer Bezeichnung im Jaeger J.725c. Die J.725 c wird dort allein aufgrund der elektrischen Leitfähigkeit als Bronze definiert. Bronze sollte aber einen nennenswerten Anteil von etwa 10% oder mehr an Zinn enthalten. Metallanalysen einer größeren Anzahl von 20 Heller Münzen haben aber gezeigt, dass die gegenüber Reinkupfer geringere elektrische Leitfähigkeit von Werten zwischen 20-50 MS/m allein aufgrund von geringen Verunreinigungen im Kupfer durch andere Metalle herrührt. Die geprüften 20 Heller Stücke mit Leitfähigkeitswerten zwischen 20-50 MS/m wiesen nahezu alle einen Kupferanteil von um die 99% oder mehr auf. Bei keinem Stück fand sich ein nennenswerter Anteil von Zinn, weshalb man bei diesen Münzen nicht von Bronze sprechen kann, sondern von Kupfer mit natürlicherweise vorkommenden Verunreinigungen mit anderen Metallen. In dem Artikel ''Das Prägematerial in der Eisenbahnwerkstätte Tabora 1916'' in der Ausgabe 10/2018 der Zeitschrift Money Trend schreibt der Autor Dr. Florian Kreul, dass bei allen bisher untersuchten 20 Heller Stücken aus Tabora keine Bronzemünzen gefunden wurden und dass daher aus numismatischer Sicht nur eine Unterscheidung in Messing oder Kupfer sinnvoll ist. Das vorliegende Stück ist demzufolge als Kupfer zu bezeichnen und nicht als Bronze und entspricht damit eigentlich der früher üblichen J.725a / J.725 a.
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