Hamburg-Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft. HSDG
Cap Arcona (1927–1945)
Reederei: Hamburg-Süd
Werft: Blohm & Voss, Hamburg
Tonnage: 27.561 BRT
Länge: 196,2 m | Breite: 25,8 m
Geschwindigkeit: 21 Knoten
Passagierkapazität: 1.315
Die Cap Arcona wurde 1927 als Flaggschiff der Hamburg-Südamerikanischen Dampfschifffahrtsgesellschaft in Dienst gestellt. Sie war das größte, schnellste und luxuriöseste Schiff auf der Südamerika-Route und absolvierte ihre Jungfernfahrt am 19. November 1927 nach La Plata.
Zweiter Weltkrieg:
1940 von der Kriegsmarine beschlagnahmt, diente sie in Gotenhafen als Wohnschiff. 1945 wurde sie zur Evakuierung von Flüchtlingen aus den Ostgebieten eingesetzt und transportierte auf drei Fahrten rund 26.000 Menschen in den Westen.
Tragisches Ende:
Ende April 1945 wurde die Cap Arcona zusammen mit weiteren Schiffen in die Lübecker Bucht beordert und mit rund 4.600 KZ-Häftlingen beladen. Am 3. Mai 1945 griffen britische Jagdbomber die Schiffe an, da sie fälschlicherweise hochrangige Nazis an Bord vermuteten. Die Cap Arcona geriet in Brand, kenterte und sank. Etwa 5.000 Menschen kamen ums Leben, nur 350 überlebten.
Nachkriegszeit:
Das Wrack wurde 1948 verschrottet. Seit 1990 erinnert das Cap-Arcona-Museum in Neustadt an die Katastrophe.
Reederei 2
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