völlig ungebrauchte Heftchen zu je 3.000 Gr.
Die Landes-Fleischkarte des Königreichs Bayern war ein offizielles rationiertes Lebensmittelmarkenheft aus dem Ersten Weltkrieg. Sie wurde ab 1916 ausgegeben, um den knappen Fleischkonsum der Bevölkerung staatlich zu steuern und zu begrenzen.
Aufbau und Inhalt der Karten: Heftform: Ein kleines Heft mit mehreren Markenblättern und einem Umschlag für die persönlichen Daten des Inhabers.Gestaffelte Mengen: Enthielt Marken in verschiedenen Grammstufen (zum Beispiel Marken zu 20 g, 50 g und 100 g).
Gültigkeit: Jeweils für einen bestimmten, kurzen Zeitraum (wie einige Wochen oder Monate) und nur für den eingetragenen Kommunalverband gültig.
HintergrundKriegswirtschaft: Wegen des Ersten Weltkriegs gab es zu wenig Essen. Der Staat wollte so die gerechte Verteilung des wenigen Fleisches sichern.
Personenbindung: Die Karten waren streng persönlich, trugen die eigenhändige Unterschrift und durften nicht übertragen werden.
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