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Silvia Mani Hurter
Die Didrachmenprägung von Segesta
Mit einem Anhang der Hybriden, Teilstücke und Tetradrachmen sowie mit einem Überblick über die Bronzeprägungen
Segesta ist eine der ganz wenigen Städte Siziliens, deren Münzprägung bisher nie im Ganzen studiert wurde. Die Stadt, in der gebiergigen Nordwestecke der Insel gelegen, war eine elymische Gründung, die aber durch den Kontakt mit den griechischen Nachbarstädten im Lauf des 6. und 5. Jahrhunderts v. Chr. zusehend hellenisiert wurde. Deutlich zeigen das ihre Münzen, die eine interessante Mischung von griechischen und nicht-griechischen Elementen darstellen.
Segestas Silberprägung setzt um 475/70 ein und dauert bis ins frühe 4. Jahrhundert. Sie endet, als die Stadt im 2. Viertel des 4. Jahrhunderts zwischen dem aufstrebenden Panormos und dem neugegründeten Lilybaion zur Bedeutungslosigkeit versank. Während dieser ganzen Periode, also während eines Jahrhunderts, bildeten Didrachmen das Hauptnominal, teilweise begleitet von Kleinmünzen. Erst gegen 415 kamn Tetradrachmen dazu.
Die vorliegende Studie präsentiert ein Corpus der Didrachmen; sämtliche Stempel und Stempel-verbindungen sind abgebildet. Dazu kommt ein Katalog der Hybriden, ein Typenkatalog der Kleinmünzen und eine Neuerfassung der Tetradrachmen. Den Schluss der Arbeit bildet eine Übersicht über die Bronzeprägung, die von ca. 420 bis ca. 380 reicht.
Das Buch füllt somit eine Lücke, eine der letzten im Studium der griechischen Münzen Siziliens.
Schweizer Studien zur Numismatik Band 1. 2008.
236 Seiten mit 21 Textabbildungen und 29 Münztafeln. Ganzleinen mit Schutzumschlag
Verlagsneu (originalverpackt)
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