Probe ! WEIMAR aus Hartpappe für ein 5 Pfennig Stück 1916 , es handelt sich um Entwürfe
0,54g
Aus dem Nachlass des Herstellers.
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Zum Hintergrund der Pergament Hartpappe Proben:
Hier handelt es sich um ein Projekt,angefangen 1918/20, Münzen in
weiteren Ersatzmaterialien einzuführen.
Die Pergament Hartpappe Proben(vgl.hierzu Schaaf Seite 251-252,259)
stellen den wiederholten Versuch eines Fabrikdirektors dar, der Reichs-
bankdirektion Pergament-Hartgeld als Münzmaterial vorzuschlagen. Der
erste Versuch geht ins Jahr 1921 zurück, wo einige Kleingeld Proben
aus diesem Material bekannt geworden sind(Schaaf 297aG1 bis 297G3,298G9).
Aus einem Schreiben an den Reichsbankdirektor Kropp geht hervor, dass
metallischer Klang und Härte besser seien als bei Aluminium. Das Material
würde weder Schmutz, Fette oder Öle annehmen und sei durch die Kontras-
tierung im Zwielicht leicht zu erkennen. Auch ein Abrieb sei nicht zu
befürchten, da keinerlei Farben zur Anwendung kommen, sondern alles auf
rein chemischem Weg erzielt wird. Eine Fälschung sei so gut wie ausgeschlossen.
(Wilhelm Giebeler, Königstein 11.4.1940; Bundesarchiv Akte R2/30.767;
Schaaf"Die Proben der Deutschen Münzen" S.251f.)
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